Melbourne 23.01.2002
Q. Amelie, es schien fast so, als ob Sie sich dort selbst zerstörten.
Haben sie gegen Capriati versucht, zu viel Druck von der Grundlinie
auszuüben?
A. Ich weiß es nicht. Ich weiß woran es liegt, ich machte im Moment zu
viele Fehler und Sie wissen, dass man nicht erwarten kann, zu gewinnen
oder ein gutes Spiel zu machen, wenn man so viele Fehler macht oder so
oft zu spät kommt, wie ich heute. Ich weiß nicht, ob ich zuviel
versucht habe, ich weiß nur dass es nicht gereicht hat, das steht
fest.
Q. Amelie, Ich wundere mich etwas, Sie scheinen viel besser zu
spielen, wenn Sie nach in einem Spielstart vorne liegen. Ist die eine
psychologische Sache?
A. Ja vermutlich. Wissen sie, wenn es nicht gut läuft für mich oder
ich merke dass ich das Spiel oben festmachen kann, glaube ich läuft es
besser für mich. Aber das Spielt keine Rolle, sie müssen ein Spiel
nicht nur am Anfang oder am Ende zumachen können, wenn sie in ein
Viertel- oder Halbfinale wollen müssen sie immer ihr bestes Spielt
zeigen, von Anfang an.
Roland Garros 2002
Q. Sie scheinen sich immer sicherer zu fühlen.
AMELIE MAURESMO: Gut, ich habe heute da draußen eine gute Zeit gehabt,
ich konnte den Ball frei schlagen. Ich habe mehr und mehr die
Kontrolle über ein Spiel. Es ist zutreffend, es ist sehr erfreulich.
Es ist eine wirklich gute Sache, in der Lage zu sein, Spiele wie
dieses zu spielen.
Q. Wenn man sich das Ergebnis anschaut, stellt sich die Frage, war es
so einfach wie es aussieht?
AMELIE MAURESMO: Gut man muss jeden Punkt und jedes Spiel genau
aufbauen um so ein Ergebnis zu bekommen wie ich heute. Möglicherweise
war der zweite Satz ein wenig härter. Sie kämpfte ein wenig mehr. Aber
im Ende, gewann ich die großen Punkte. Die Schlüsselmomente im Spiel
richten sich in meine Richtung. Ich habe meine Chancen genutzt, wenn
ich welche hatte.
Q. Haben sie so Ihr Fokus gehalten?
AMELIE MAURESMO: Ja. Ich versuchte einfach jeden Punkt zu machen.
Q. Nach der heutigen Performance denken wir, dass Sie einen langen Weg
gegangen sind. Wie sehen Sie das?
AMELIE MAURESMO: Ich habe nicht einen Blick für die Spielansetzung
gehabt, dass hat sich auch seit dem ersten Tag nicht geändert. Ich
denke, dass ich Sachen sehr ruhig nehme. Ich fühle mich immer besser
in meinen Spielen und bei meinen Schlägen. Ich werde im nächsten Spiel
auf Suarez treffen und ich möchte ein starkes Spiel machen. Ich habe
sie vor kurzem im FED Cup geschlagen. Und natürlich schaue ich auf
Samstag und werde alles geben. Aber ich möchte nicht noch weiter in
die Zukunft sehen. Ich werde genauso spielen wie von Anfang an.
Q. Was haben sie von diesem Spiel gelernt?
AMELIE MAURESMO: Es war gut. Ich habe nicht diese Art oder Spiel
gespielt, welches Suarez liegt. Sie schlägt die Kugel stark und sie
ist stärker. Aber ich denke es wird ein guter Test sein. Es ist
positiv, ich denke nicht dass sie genauso spielen wird. Aber ich kenne
sie nicht wirklich.
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