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  Berlin, 05.05.2004

Mauresmo - Dulko 6:1, 6:2

F: Es schien nicht als hätten Sie große Probleme gehabt?

MAURESMO: Vielleicht hat es die ersten paar Spiele gebraucht, aber ich habe versucht sicherzugehen, Ihr keine Gelegenheit zu geben mich mit ihren Bällen zu treffen. Ja, ich bin recht zufrieden mit meinen Bällen.

F: Sind Sie 100% fit oder haben Sie noch Probleme mit Ihrem Rücken?

MAURESMO: Ja, ab und zu, z.B. beim Aufschlag kann ich nicht so servieren wie ich gerne möchte, aber es ist o.k.

F: Hier hat alles angefangen. Ist die Perspektive anders, wenn Sie hierher kommen?

MAURESMO: Es ist immer schön zurückzukommen, nicht nur dorthin, wo es vor sechs Jahren angefangen hat. Es ist eine gute Vorbereitung für das French. Die Zuschauer sind mir gegenüber immer sehr gut eingestellt gewesen. Es ist schön an Orten zu spielen, wo man sich gut fühlt.

F: Wie versuchen Sie dieses Wohlgefühl bei den French Open zu reproduzieren?

MAURESMO: Dort ist es ganz anders. Hier ist es eine familiäre Atmosphäre. Es ist nicht einfach das beim French zu finden; es ist ein wesentlich größeres Turnier. Ich werde es versuchen, aber es ist nicht einfach. Ich werde die Dinge nehmen wie sie kommen und versuchen Abstand zur Tenniswelt zu bekommen. Das versuche ich schon die letzten paar Monate.

F: Bekommen Sie dabei Unterstützung oder arbeiten Sie alleine daran?

MAURESMO: Nein, alleine. Bisher ist es o.k.

F: Nehmen Sie an der Olympiade teil?

MAURESMO: Ja.

F: Drei Bomben sind vor einer Polizeistation in Athen hochgegangen.

MAURESMO: Ja, ich weiß, dass es Drohungen gibt für die Olympiade. Aber ich denke nicht, dass es eine Lösung ist, nicht das Risiko einzugehen und nicht hinzugehen. Man muss an den Olympischen Spielen teilnehmen, wenn einem sein Land das erlaubt.

F: Aber machen Sie sich keine größeren Sorgen?

MAURESMO: Nein, eigentlich nicht.