Seite

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26  
 

02/11/2005

Einige Tage vor den Masters in Los Angeles spricht Amélie über ihren Saisonabschluss…

Q: Amélie, wie fühlst Du Dich so kurz vor den Masters von Los Angeles?

A: Viel besser als in den vergangenen Wochen, als ich mich sehr erschöpft gefühlt habe; die Lust zu spielen war zwar da, aber alles andere nicht. Ich brauchte einige Tage Pause, um die Akkus wieder aufzuladen. Als ich mich wieder besser gefühlt habe, habe ich beschlossen, in Philadelphia zu anzutreten, um einige Matches vor den Masters zu spielen.

Q: Hast Du all die Energie und Motivation wieder gefunden, die Dir während der letzten Turniere gefehlt haben?

A: Die Energie ist wieder da und die Motivation war niemals weg. Ich habe das Maximum gegeben, aber angesichts der Erschöpfung hatte ich wirklich nicht mehr die Mittel, um mich mit wem auch immer messen zu können.

Q: Deine letzte Station dieser Saison ist das Masters. Rechnest Du Dir Siegeschancen aus, angesichts deiner momentanen physischen und moralischen Erschöpfung?

A: Erst einmal heißt es die Siegesstraße wieder zu finden und das gute Spielgefühl, das ich die ganze Saison über hatte. Ich denke, dass mit der wieder gewonnenen physischen Frische alles einfacher werden wird. Um beim Masters eine Siegeschance zu haben, muss man große Matches spielen, wir alle wollen ja dieses letzte Turnier gewinnen! Wie man bei den letzten Turnieren gesehen hat, gibt es nicht wenige erschöpfte Spielerinnen, da gilt es, das beste aus seinen Möglichkeiten zu machen.

Q: Denkst Du, dass beim Masters Dein 4. Weltranglistenplatz und vor allem Dein Rang als französische Nummer 1 wieder deutlich werden könnte?

A: Das Wichtigste für mich ist, bei den beiden Turnieren Ende des Jahres Spaß zu haben und weiter an meinem Spiel zu arbeiten. Davon abgesehen weiß ich, dass ich Großes leisten kann, und der Rest wird folgen. Ich will mir nicht den Kopf über die Rangliste zerbrechen.