2003 :

   

 

Loïc Courteau (Trainer)

Sie arbeitet bereits seit Mai 2002 erfolgreich mit ihm...

Michel Franco (Krankengymnast)

Er arbeitete für den AS Monaco doch nun ist er Vollzeit für Amélie zuständig...
Xavier Moreau Physischer Trainer
Er reist zwar nie mit, aber er ist immer im Kontakt mit Loïc oder Michel...
 

Amelie beginnt Saison erst mit Open Gaz de France und kommt bis ins Finale:

 

„Ich bin wirklich zufrieden. Noch vor wenigen Monaten wusste ich nicht, ob ich meine Karriere weiterführen kann, also kann ich mich nicht beklagen“.

 

Sie gewinnt Warschau und Philadelphia und steht außerdem bei 4 Turnieren im Finale, darunter das Masters in LA (dort schlägt sie  Justine Henin und verliert im Finale gg. Clijsters). In diesem Jahr besiegt sie erstmals beide Williams-Schwestern. Leider kann Amelie wegen einer Verletzung im Brustraum Wimbledon nicht  spielen und bei RG und den US Open verliert sie im Viertelfinale. Aber sie gewinnt all ihre acht FedCup-Matches im Einzel und spielt eine entscheidende Rolle beim Sieg im Finale gg. die USA:

 

 „Dieser Fed-Cup-Sieg hat mir enorm Freude bereitet. Ein großartiger Moment, den wir als Team geteilt haben, das sich voll in dem Abenteuer engagiert, mit den Spielerinnen, dem Teamchef und Mitarbeitern, aber auch den Fans, die immer da waren, um uns zu unterstützen“.

2004 :

Diese Jahr ist eine unvergessliche Saison:  Amelie holt 5 Titel und verwirklicht sich einen Traum – sie wird im September erste französische Nr. 1 der Welt. Und das nach den US Open, wo sie im VF gg. Dementieva verlor, ebenso wie in wie bei Roland Garros. Es ist der schönste Moment ihrer Karriere und sie bleibt 5 Wochen an der Spitze.

 

„Als ich erfahren habe, dass es geschafft ist, habe ich den Kopf in die Hände genommen und geweint. Das war unglaublich. Ein Moment, auf den ich so lange gewartet hatte. Ich habe seit vielen Jahren daran gedacht. Ich habe so hart gearbeitet, um dahin zu kommen. Das ist die Belohnung für all die Arbeit in all den Jahren, für das immer wieder In-Frage-Stellen, das ich immer akzeptiert habe. Ich war so stolz!“

 

Einige Wochen zuvor hatte sie für Frankreich die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen geholt, scheitert nur an Justine Henin, die in großer Form war:

 

„Das war ein großer emotionaler Moment. Nicht so stark wie der Nr.1-Platz, weil ich nicht die Goldmedaille gewonnen habe, aber trotzdem. Ich hätte so gern die Hymne gehört…“

 

Im Halbfinale des Masters verlor sie gegen Serena Williams. Und beschließt nicht am Fed Cup Finale teilzunehmen, sondern will eine konsequente Erholungspause einlegen und sich Zeit nehmen um sich auf die folgende Saison vorzubereiten:

 

„Das ist keine Entscheidung, die ich auf die leichte Schulter genommen habe. Ich habe viel darüber nachgedacht, und ich möchte die Mittel haben, einen Grand Slam zu gewinnen. Das ist das einzige große Ziel, das ich noch nicht erreicht habe, deshalb muss ich alle meine Trümpfe ins Spiel bringen. Selbst wenn das einige Opfer bedeutet…“