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Diese
Jahr ist eine unvergessliche Saison: Amelie holt 5 Titel und verwirklicht
sich einen Traum – sie wird im September erste französische Nr. 1 der
Welt. Und das nach den US Open, wo sie im VF gg. Dementieva verlor, ebenso
wie in wie bei Roland Garros. Es ist der schönste Moment ihrer Karriere
und sie bleibt 5 Wochen an der Spitze.
„Als ich erfahren habe, dass es geschafft ist, habe ich den Kopf in die
Hände genommen und geweint. Das war unglaublich. Ein Moment, auf den ich
so lange gewartet hatte. Ich habe seit vielen Jahren daran gedacht. Ich
habe so hart gearbeitet, um dahin zu kommen. Das ist die Belohnung für all
die Arbeit in all den Jahren, für das immer wieder In-Frage-Stellen, das
ich immer akzeptiert habe. Ich war so stolz!“
Einige Wochen zuvor hatte sie für Frankreich die Silbermedaille bei den
Olympischen Spielen geholt, scheitert nur an Justine Henin, die in großer
Form war:
„Das war ein großer emotionaler Moment. Nicht so stark wie der Nr.1-Platz,
weil ich nicht die Goldmedaille gewonnen habe, aber trotzdem. Ich hätte so
gern die Hymne gehört…“
Im
Halbfinale des Masters verlor sie gegen Serena Williams. Und beschließt
nicht am Fed Cup Finale teilzunehmen, sondern will eine konsequente
Erholungspause einlegen und sich Zeit nehmen um sich auf die folgende
Saison vorzubereiten:
„Das ist keine Entscheidung, die ich auf die leichte Schulter genommen
habe. Ich habe viel darüber nachgedacht, und ich möchte die Mittel haben,
einen Grand Slam zu gewinnen. Das ist das einzige große Ziel, das ich noch
nicht erreicht habe, deshalb muss ich alle meine Trümpfe ins Spiel
bringen. Selbst wenn das einige Opfer bedeutet…“ |