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2005 |
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Loïc Courteau (Trainer) |
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Sie
arbeitet bereits seit Mai 2002 erfolgreich mit ihm... |
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Michel
Franco (Krankengymnast)
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Er
arbeitete für den AS Monaco doch nun ist er Vollzeit für Amélie
zuständig... |
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Xavier
Moreau Physischer Trainer |
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Er
reist zwar nie mit, aber er ist immer im Kontakt mit Loïc oder
Michel... |
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Amelie beginnt die Saison etwas später als sonst. Sie spielt kein
Vorbereitungsturnier vor Australien Open, denn sie will sich wegen der zu
kurzen Saisonpause 2 Wochen mehr zur Erholung nehmen. Danach gelingt ihr
ein reibungsloser Einstieg in den Wettbewerb, trotz eines verlorenen
Satzes gg. Dinara Safina. Den Einzug ins Viertelfinal meistert sie ohne
größere Probleme. Dort trifft sie auf Serena Williams. Diese sucht nach
eineinhalb Jahren nach ihrem letzten GrandSlam-Sieg nach ihrer Topform,
die Aufgabe scheint also machbar. Doch Amélie verletzt sich und kann ihre
Chancen nicht ausspielen. Sie verliert deutlich 6-2 6-2.
2 Wochen später bei Open Gaz de France ist Amélie wieder fit, sie kommt
bis ins Finale, wo sie gegen Dinara Safina in 3 Sätzen verliert, die wie
auf Wolke sieben spielt. Doch Amélie erholt sich davon schnell und holt
eine Woche später in Antwerpen den ersten Titel des Jahres, nach einem
großartigen Finale gegen Venus Williams. Danach verliert sie in Doha im
Halbfinale gegen Molik und verpasst damit nur knapp eine Rückkehr auf den
WTA Rang 1.
In Indian Wells verliert sie nach selten schlechter Leistung in einem
mäßigen Match in der zweiten Runde gegen Eveguenia Linetskaya. Im
Halbfinale in Miami verliert sie gegen Kim Clijsters die in Hochform ist
mit 1-6 0-6. In Berlin spielt Amélie zu passiv und muss sich bereits im
Viertelfinale Nadia Petrova geschlagen geben.
Amélie beginnt zu zweifeln und Loic Courteau beschließt, sie in der
nächsten Woche nicht nach Rom zu begleiten. Diese Maßnahme von Loic stellt
sich als gute Idee heraus, denn sie gewinnt den zweiten Titel der Saison
nach einer tollen Woche mit einem Finalsieg gegen Patty Schnyder.
Danach folgt Roland Garros. Amélie versucht alles um sich nicht zu viel
Druck aufzulanden wie in den Vorjahren um Enttäuschungen zu vermeiden. Vor
dem Turnier wird sie unterstützt und beraten von Yannick Noah und macht in
den ersten zwei Matches einen guten Eindruck. Doch dann verliert in der 3.
Runde in 3 Sätzen gegen eine der talentiertesten Neulinge der WTA, Ana
Ivanovic, in einem Match mit Auf und Abs.
In Wimbledon scheint alles besser zu laufen, sie hat Lust am Spielen und
kommt sehr gut vorbereitet bis ins Halbfinale. Hier trifft sie auf Lindsay
Davenport die scheinbar einmal mehr zu stark für Amélie ist - sie verliert
in drei Sätzen. |
Bevor es in den wohlverdienten
Urlaub geht sichert Amélie an der Seite von Mary Pierce den Finaleinzug im
FedCup-Finale gegen Spanien.
Die Amerika-Tour beginnt mit einer Halbfinalniederlage gegen Justine
Henin-Hardenne. In der folgenden Woche kommt sie in New Haven bis ins
Finale, dort muss sie sich erneut Davenport geschlagen geben.
Danach hofft Amelie, bei US Open schließlich ihren Traum vom Grand
Slam-Sieg verwirklichen zu können. Doch im Halbfinale gegen ihre Landsfrau
Mary Pierce hat sie kaum eine Chance. Sie ist von der Stärke der Schläge
überfordert und Pierce, stark wie nie, gewinnt in zwei Sätzen.
Amélie musste sich nun schnell umstellen, denn das FedCup-Finale gegen
Russland stand an. Und es wurde in Roland Garros ausgetragen. Für Amélie
war das von großer Bedeutung, ein Erfolg vor dem Publikum, das sie hier
noch nie hat gewinnen sehen, wäre die Krönung gewesen. Doch die Franzosen
hatten die Rechnung ohne Elena Dementieva gemacht, die in großartiger Form
war und alle ihre drei Matches souverän gewann. Amélie gewinnt zwar ihr
erstes Match gegen Anastasia Myskina, verliert dann aber am Sonntag gegen
Dementieva. Dies war natürlich eine große Enttäuschung, denn die
Gelegenheit bietet sich nicht jeden Tag.
Danach nimmt Amélie den Wettbewerb wieder mit Filderstadt auf, dort bringt
sie erneut Davenport im Finale um den Sieg. In Moskau und Zürich verliert
Amélie bereits in der ersten Runde gg. Francesca Schiavone bzw. Katarina
Srebotnik. Damit ist ein besonderer Tiefpunkt erreicht. Ihre Gedanken sind
nicht beim Tennis und Amélie fragt sich, ob sie das Masters in LA absagen
soll.
Doch sie fasst den Entschluss in Philadelphia zu spielen. Amélie fand bei
diesem Turnier schnell wieder Sicherheit und verteidigt glänzend ihren
Titel mit Finalsieg über Dementieva. Nun gibt es nur noch ein Ziel, Amelie
will beim Masters die Saison positiv beenden.
Sie verpasst beim Gruppenspiel gegen Mary Pierce zwar die Revanche für die
Halbfinal-Niederlage bei den US Open, aber durch die Siege über Clijsters
und Dementieva steht sie sicher im Halbfinale. Durch ein sehr schönes
Match gegen die Wimbledon-Siegerin von 2004 Maria Sharapova sichert sich
Amélie den Einzug ins Finale. Dort trifft sie wiederum auf Mary Pierce,
die ihrerseits gegen Lindsay Davenport gewonnen hatte.
Das rein französisches Finale entwickelt sich zum absoluten
Saison-Höhepunkt. Es wird ein 3 Satz Match mit Weltklassetennis beider
Spielerinnen. Ein Spektakel erster Güte für die Zuschauer. Am Ende siegt
Amélie mit t 5-7 7-6 6-4 und gewinnt den bis dahin größten Titel ihrer
Karriere.
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