Wie es angefangen hat...    

 

Loïc Courteau (Trainer)

Sie arbeitet bereits seit Mai 2002 erfolgreich mit ihm...

Michel Franco (Krankengymnast)

Er arbeitete für den AS Monaco doch nun ist er Vollzeit für Amélie zuständig...
Xavier Moreau Physischer Trainer
Er reist zwar nie mit, aber er ist immer im Kontakt mit Loïc oder Michel...
Angefangen hat alle als Amélie 4 Jahre alt war. Damals schaute sie zusammen mit ihren Eltern das Finale von Roland Garros im TV. Amélie war so gefesselt von diesem Spiel zwischen Yannick Noah gegen Mats Wielander, dass sie sich entschloss Tennis zu spielen. Ihre Eltern kauften ihr einen Tennisschläger und sie spielte in der Zeit darauf oft zusammen mit ihrem Bruder oder schlug die Bälle einfach gegen eine Hauswand. Zwei Jahre später beschlossen ihre Eltern sie in einer Tennisschule einzuschreiben. Das Problem war das zu dieser Zeit Kinder-Tennis nicht sehr weit entwickelt war. Die Anmeldung ging erst ab 8 Jahren los und Amélie war gerade mal 6. Ihre Familie drängte die Zuständigen damals es wenigstens einmal zu versuchen. Sie ließen sich darauf ein und Amelie wurde akzeptiert in der Tennisschule von Bornel.

"Ich erinnere mich an meine erste Tennislehrerin. Sie hieß Inger Delamare. Sie war die erste, die mein Potential erkannt hat. Dann war da Philippe Leroy, den ich in Bornel kennen gelernt und später beim TC Méru wieder getroffen habe. Er war Erzieher in all seiner Pracht. Und auch menschlich gesehen war er goldig", erinnert sie sich.

Während der darauf folgenden Jahre spielte Amélie also ausschließlich gegen ältere Mädchen im Camp und sie war bereits damals überzeigt davon, dass ihre Tenniskarriere in den nächsten 5 Jahren beginnen würde. Sie trainierte mit Patrick Simon und machte große Fortschritte. Als Amélie dann 11 Jahre alt war bekam sie ein Angebot des FFT auf eine Tennisschule in Blois zu gehen. Sie war sich schon damals sicher, dass Tennis mehr als nur eine Leidenschaft ist und dass sie professionelle Tennisspielerin werden wollte, als ging sie von zuhause weg und ging zur Tennisschule Blois.

Mit 14 Jahren wechselt sie ans INSEP in Vincennes. Dort trifft sie Gail Lovera, diese bringt ihr bei, wie Amélie ihre Rückhand mit Topspin spielen kann, Amélie selbst sagt dazu:

"Das war eine Revolution für mein Spiel".

Außerdem, so sagt Amélie, hatte sie noch nie einen Trainer, den sie so möchte wie sie. Die verschiedenen Trainer, die sie gehabt hatte wollten alle, dass Amélie ihre Rückhand mit zwei Händen spielt, weil es zu diesem Zeitpunkt einfach die gängige Technik war. Doch Gail zeigte ihr, wie sie eine einhändige Rückhand spielen kann und noch heute spielt Amélie die Rückhand einhändig.

Auch schulisch wurde ein Wechsel vollzogen, Amélie nahm nun an Kursen des CNED teil. Diese Kurse wurden unterstützt von angestellten Professoren, die starke Bezugspunkte für Amélie waren. Sie erinnert sich besonders an eine ihrer Professorinnen für Französisch/ Geschichte und Geologie, Frau Mathat. Sie hat zu dieser Zeit ein wenig Amélies Familie vertretten.

1994, mit 15, geht sie ans Centre d'Entraînement National (CNE) [Nationales Trainingszentrum] in Paris, Roland Garros. Hier hat sie ein individuelles Zimmer, ein Tennisplatz reiht sich am anderen, es gibt eine Kantine und es wurde wirklich alles getan, damit die Spieler und Spielerinnen erfolgreich waren. Dort trifft sie auch Patrick Simon wieder und spielt ihre ersten internationalen Turniere.